23. August 2014

Strickbeutelchen - keine Anleitung

Liebe mobile Strickkolleginnen, gehört ihr auch zu denen, die nicht nur immer mit dem Strickzeug unterwegs sind, sondern auch immer mal wieder mit Gefrierbeuteln? Ich finde die total praktisch - mit dem reissverschlussähnlichen Verschluss geht nichts verloren und man kann das Strickzeug gut in einer "normalen" Handtasche durch die halbe Welt mittragen. Nur, einen ästhetischen Preis gewinnen die ja nicht gerade...


Der grosse Vorteil der Gefrierbeutel ist neben dem "Reissverschluss" auch, dass sie durchsichtig sind und man auch ohne Öffnen schnell feststellen kann, wenn was fehlt, bevor man losgeht. Zusammengefasst sollte der Ersatz also 1) durchsichtig sein 2) einen Reissverschluss haben 3) nicht aus Plastik sein und natürlich 4) die genau richtige Grösse haben. Es sollte also ein Reissverschluss-Organzasäckli werden! Dazu auch gleich noch das kleine Säckli, um den Krimskrams sicher zu verstauen.


Eigentlich hatte ich ja gedacht, ich könnte für Euch eine kleine Anleitung schreiben (ich freue mich ja auch immer wieder über Eure Anleitungen), aber wie so oft habe ich während des Werkelns einige Male was geändert und der erste Versuch ist komplett danebengegangen, seufz.

Erster Schritt ist - wenn man wie ich einfach keinen genügend grossen Vorrat zu Hause hat (grüsse an meinen lieben Mann) - einkaufen:


Der weiss-silberne Organzastoff war schnell gefunden, die Farbe des Reissverschlusses war schwierig und begrenzt durch die vorhandene Farb- und Grössen-Auswahl. Mit dem gelb bin ich aber sehr zufrieden:


Das Zuschneiden ist denkbar einfach (ich mach zu Hause die Notizen wirklich auf diese Zettelchen - die fliegen nicht weg!):


Ganz wichtig bei der Bestimmung der Grösse war das Auslegen meiner üblichen Strick-Portion (also das, was ich normalerweise mit mir herumtrage). Das war in meinem Fall ein Bebefinkli mit zwei Knäueln (unterschiedliche Farben) und die entsprechende Ausrüstung.

Nicht mehr wegzudenken aus meinem Atelier - der Rollschneider mit der Matte und dem Quiltlineal. Das Quilten schlummert ja erst in mir, aber die Ausrüstung ist phänomenal! Organza schneiden ist da weniger lustig und war recht mühselig.


Trotzdem und glücklicherweise war das Reissverschluss-Einnähen keine grosse Sache:


So war das Säckli zackig fertig:


Zeit für das kleine Zubehörsäckli - auch hier habe ich einfach die ganze Ausrüstung zusammengelegt, um sicherzustellen, dass ich alles reinkriege.


Passt!


Der Strickbeutel mit Zubehörsäckli ist bereits im Einsatz und ich bin sehr zufrieden. Gerade, dass er durchsichtig ist, ist für mich perfekt. Mögt ihr mir erzählen, wie Euer Strickzeug reist?

Ich wünsche Euch ein wunderschönes, kreatives Wochenende!


Der heutige Beitrag für viel Inspiration und noch mehr Farbe im Leben:

http://design-seeds.com/index.php/home/entry/global-tones3



Kommentare:

  1. Liebe Lily,
    wie recht du doch mit den Gefrierbeuteln hast! Sie sind auch ein steter Begleiter von mir! Praktisch eben, wie du schreibst! Die Idee mit dem Organzastoff finde ich deshalb fantastisch! Da werde ich mir wohl auch zwei davon nähen! Danke für deine Inspiration!
    As lieabs Grüassli
    Yvonne

    AntwortenLöschen
  2. tolle Idee! Ich habe für all meine Bastel/Näh/häkel/Stricksachen ein Craftingmäppchen entworfen. Leider passt aber fast immer das Gestrickte gar nicht in das Mäppchen,weil das Zippertäschchen viel zu klein dafür ist. (http://jurindemachtwas.blogspot.de/2014/06/anleitung-fur-ein-nahutensilo.html)
    jetzt näh ich mir einfach noch deinen durchsichtigen Zipper nach und dann haben all meine Handarbeitssachen ei nen guten Platz in der Tasche!Und das ohne von der Nadel gefallene Maschen oder Kekskrümeln an der Wolle;)
    Danke!
    Julika

    AntwortenLöschen
  3. die idee ist gut.
    jedoch. ich nehme mein häkel- bzw. strickzeug weniger mit, denn in der s-bahn gehts net und wenn ich jemand besuche zum kaffee oder so und ich nehme mein handarbeitszeug heraus, so erzeugt das meist unwillen und
    man meint, das wäre unfreundlich und unhöflich.
    mein freund mag es gar nicht, wenn die stricknadeln klappern. so ist das halt.
    ich sollte soviele sachen fertigmachen.
    mit lieben grüßen eva

    AntwortenLöschen
  4. Eva, den würde ich was husten ! übrigens klappern die Bambus Nadeln nicht !
    das ist eine tolle Idee mit den Täschli, danke für die Anleitung.
    liebe Grüsse, marisa

    AntwortenLöschen
  5. Feine idee!! Auf reisen habe ich immer Strickzeug dabei, dann friere ich nicht.Und mit Bambusnadeln stört es meinen Mann auch nicht. Das Klappern hat ihn anfänglich irritiert. Meist habe ich alles in einer Plastiktüte und ewig will ich mir etwas nähen dafür. Eine Seite durchsichtig würde mir schon reichen. jetzt werde ich mich aufraffen. Danke! viele grüße kaze

    AntwortenLöschen
  6. Dein Beitrag hat mich auf die Idee gebracht, mal aus alter Gardine einen Wäschebeutel zu nähen.
    Meine Unterwegs-Häkelei habe ich in einem Mäppchen wie für Stifte, nur etwas größer.
    LG Ute

    AntwortenLöschen

Schön, dass Du vorbeischaust - lieben Dank für das Hinterlassen netter Worte!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...