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20. Februar 2016

Nuts for Dinner

Heute gibt es gewissermassen einen Gastbeitrag und zwar als Überraschung für Schwesterchen Wullechneuel.

Mein Gottemeitli geht nämlich mittlerweile in die KiTa und da muss man allerhand Utensilien dabei haben, habe ich mir sagen lassen. Schwesterchen wäre nicht Schwesterchen Wullechneuel, wenn es dafür nicht etwas Selbstgenähtes gegeben hätte - ich bin ja soooooooooooo stolz !! Schaut mal:


Dazu muss ich noch sagen, dass Schwesterchen Wullechneuel erst seit wenigen Wochen überhaupt eine Nähmaschine besitzt und wohl das letzte Mal in der Schulzeit mit einer solchen genäht hat... Also ich find's super :-)

Der Beutel ist mit liebevollen Details ausgestattet und das Bändeli passt hervorragend zum bunten Abschluss des Stoffes ganz unten:


Der Stoff ist von Michael Miller, bestellt bei Mamsell, und er heisst tatsächlich Nuts for Dinner, hehe. Allerdings muss ich zugeben, dass ich diesen Online Shop noch nicht kannte, oh Schande, aber das wurde ja jetzt nachgeholt - danke, Schwesterchen! Bitte aber nicht meinem Mann verraten.

Die Anleitung für den (Turn-)beutel gibt es hier.

Also wenn das nicht ein Ansporn ist, die Nähmaschine hervorzuholen und loszulegen.....! Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes, kreatives Wochenende!


23. August 2014

Strickbeutelchen - keine Anleitung

Liebe mobile Strickkolleginnen, gehört ihr auch zu denen, die nicht nur immer mit dem Strickzeug unterwegs sind, sondern auch immer mal wieder mit Gefrierbeuteln? Ich finde die total praktisch - mit dem reissverschlussähnlichen Verschluss geht nichts verloren und man kann das Strickzeug gut in einer "normalen" Handtasche durch die halbe Welt mittragen. Nur, einen ästhetischen Preis gewinnen die ja nicht gerade...


Der grosse Vorteil der Gefrierbeutel ist neben dem "Reissverschluss" auch, dass sie durchsichtig sind und man auch ohne Öffnen schnell feststellen kann, wenn was fehlt, bevor man losgeht. Zusammengefasst sollte der Ersatz also 1) durchsichtig sein 2) einen Reissverschluss haben 3) nicht aus Plastik sein und natürlich 4) die genau richtige Grösse haben. Es sollte also ein Reissverschluss-Organzasäckli werden! Dazu auch gleich noch das kleine Säckli, um den Krimskrams sicher zu verstauen.


Eigentlich hatte ich ja gedacht, ich könnte für Euch eine kleine Anleitung schreiben (ich freue mich ja auch immer wieder über Eure Anleitungen), aber wie so oft habe ich während des Werkelns einige Male was geändert und der erste Versuch ist komplett danebengegangen, seufz.

Erster Schritt ist - wenn man wie ich einfach keinen genügend grossen Vorrat zu Hause hat (grüsse an meinen lieben Mann) - einkaufen:


Der weiss-silberne Organzastoff war schnell gefunden, die Farbe des Reissverschlusses war schwierig und begrenzt durch die vorhandene Farb- und Grössen-Auswahl. Mit dem gelb bin ich aber sehr zufrieden:


Das Zuschneiden ist denkbar einfach (ich mach zu Hause die Notizen wirklich auf diese Zettelchen - die fliegen nicht weg!):


Ganz wichtig bei der Bestimmung der Grösse war das Auslegen meiner üblichen Strick-Portion (also das, was ich normalerweise mit mir herumtrage). Das war in meinem Fall ein Bebefinkli mit zwei Knäueln (unterschiedliche Farben) und die entsprechende Ausrüstung.

Nicht mehr wegzudenken aus meinem Atelier - der Rollschneider mit der Matte und dem Quiltlineal. Das Quilten schlummert ja erst in mir, aber die Ausrüstung ist phänomenal! Organza schneiden ist da weniger lustig und war recht mühselig.


Trotzdem und glücklicherweise war das Reissverschluss-Einnähen keine grosse Sache:


So war das Säckli zackig fertig:


Zeit für das kleine Zubehörsäckli - auch hier habe ich einfach die ganze Ausrüstung zusammengelegt, um sicherzustellen, dass ich alles reinkriege.


Passt!


Der Strickbeutel mit Zubehörsäckli ist bereits im Einsatz und ich bin sehr zufrieden. Gerade, dass er durchsichtig ist, ist für mich perfekt. Mögt ihr mir erzählen, wie Euer Strickzeug reist?

Ich wünsche Euch ein wunderschönes, kreatives Wochenende!


Der heutige Beitrag für viel Inspiration und noch mehr Farbe im Leben:

http://design-seeds.com/index.php/home/entry/global-tones3



25. August 2013

Seerosenhandtasche

Sehr lange hatte ich nach einem Stoff gesucht, aus dem ich die perfekt passende Handtasche zu meinen rosa-grau-lila-braunen Schuhen nähen könnte. Endlich hatte ich den perfekten Stoff bei Walser gefunden (siehe hier), da ging es ans Futter und Faden wählen. Während das Futter dann doch nicht allzu schwierig war, so war es der Faden umso mehr - die gute Verkäuferin musste alle möglichen Fäden aus dem Regal nehmen, bis wir beide zufrieden waren. Es ist ein Nylonfaden geworden, aber die Verkäuferin meinte, das spiele keine Rolle - meine Handtasche wird jetzt wohl für die Ewigkeit halten... Für die nächste Version der Buttercup Handtasche habe ich einige kleinere Anpassungen gegenüber der schottischen Variante von letzter Woche gemacht. Zum einen sollte die Tasche eine kleine verdeckte Innentasche haben und sollte eine angedeutete Schleife haben (die Schuhe haben nämlich Schleifchen). Dieses Schnittmuster sagt mir sehr zu, es ist einfach, recht schnell genäht und man kann der Kreativität freien Lauf lassen, indem man das kleine Rundherum auf das Modell anpasst.

Bald waren die Einzelteile ausgeschnitten:


Leider musste ich das Futter gleich nochmals ausschneiden, denn die erste Version überlebte das Bügeleisen nicht, ehem, aber durch Erfahrung lernt man ja bekanntlich... Auch das Einnähen der Innentasche forderte mein räumliches Vorstellungsvermögen. Schliesslich war die Tasche dann da wo sie sollte (hier noch aus- statt eingestülpt). Hm, auf dem Bild scheint mir die Tasche nicht ganz in der Mitte zu sein, nun ja, daran übe ich noch:


Und schon war die Tasche fertig:


Eigentlich hatte ich vorgehabt, auch hier Henkel zu nähen, aber mein Mann (der immer mal wieder die Zwischenprodukte bewundern darf ;-)), hatte die tolle Idee, ich könnte doch für dieses Modell Ketten-Henkel machen. Ist immer wieder erfrischend und erfreulich, wenn sich mein Mann an meinen kreativen Prozessen beteiligt. Tatsächlich fand ich eine etwas speziellere Kette, die sich sehr gut als Henkel eignet:












Passt der Stoff nicht wunderbar zu den Schuhen? Bereits letzte Woche wurde die Handtasche eingeweiht, sogar an einer Hochzeit einer lieben Kollegin (und durfte sogar gleich auf dem Foto neben der Braut posieren, hach).

Einen geruhsamen, gemütlichen Sonntag wünsche ich Euch!

Der heutige Beitrag für viel Inspiration und noch mehr Farbe im Leben:





18. August 2013

Grüne Weiten, sanfte Hügel, endlose Himmel

Etwa so stelle ich mir Schottland vor und ich war gespannt auf unseren Ausflug nach Edinburgh. Bevor wir abreisten brachte mir Schwesterchen Wullechneuel einige Kleider, die ihr nicht mehr passten - vielleicht liesse sich ja der Stoff weiterverwenden? Gleich als ich das Tartan-Röckli (sprich Schottenmuster) sah, wusste ich, dass ich daraus eine Handtasche nähen wollte.

Das Ausgangsprodukt:


Um auf jeden Fall genug Stoff zu haben, trennte ich das Röckli sorgfältig (in langer und mühseliger Arbeit) auf:


Ich hatte Glück, das Schnittmuster fand wunderbar Platz auf dem Stöffchen. Die (kostenlose, aber englische) Anleitung und die Vorlage für den Buttercup Bag gibt es hier.


Einen Futterstoff hatte ich sehr lange gesucht und ich hatte in etwa die Wahl zwischen einem nicht wirklich passenden Grünton und verschiedenen gewagten Varianten. Entgegen meiner üblichen Art habe ich mich für die gewagte Wahl entschieden und bin damit äusserst zufrieden:


Dann ging's (im Vergleich zum Auftrennen...) ruck zuck ans Zusammennähen und bald war die Innen- und Aussenseite fertig. An das Futter habe ich noch zwei Innentaschen genäht:



Der magnetische Verschluss liess sich ganz einfach finden und für den Griff habe ich ganz feste Bügeleinlage gekauft. Aus den Taschenklappen ist die Verzierung entstanden und schon war die Tasche fertig:


Und weil ich für solch handliche Taschen kein Portemonnaie zur Hand habe, habe ich gleich ein kleines passendes Täschchen für die nötigsten Karten und Kleingeld gemacht (der Reissverschluss ist der Original-Reissverschluss vom Jupe): 


Was für eine Einstimmung auf die Reise! Herzlichen Dank an Schwesterchen Wullechneuel für die Stoff-Spende. Und da war es nun, Edinburgh:


Hochburg von Stoffen und Wollprodukten - ein wunderbarer Ort, um die Herstellung der Tartans mitzuerleben:


Und da sind sie, Wände voller Stoffe:


Hach. Natürlich musste ich einen entsprechenden Schal mit nach Hause nehmen, in blau-grau, aus feinster Lammwolle. Bei k1 yarns in West Bow gingen die Handarbeitsfreuden weiter, schwelg.


Da kam zum einen in Schottland handgefärbte Bluefaced Leicester Wolle mit nach Hause (Stulpen - verziert mit wunderbaren lila Knöpfen) - Unterstützung der lokalen Wirtschaft ist ja wichtig:


Auch an der Manos del Uruguay aus 30% Seide und 70% Wolle konnte ich nicht vorbeigehen (Handwärmer):


Und schliesslich noch zwei Knäuel Merino/Kid Mohair in klassischem Anthrazit für einen schönen Winter-Cowl: 


Die einen oder anderen Kleinigkeiten (ich liiiiebe das Wort haberdashery!) mussten auch mit: Olivenbaumknöpfe, Vintage Lace Borders, Mini Blumen Knöpfe und natürlich... Tartan Band... 


Jetzt wünsche ich Euch allen einen wunderschönen, erholsamen und fantastisch sonnigen Sonntag!

Der heutige Beitrag für viel Inspiration und noch mehr Farbe im Leben, passend zu Schottland und meiner neuesten Handtasche:






3. August 2013

Sommerfrisches Sprossen-Etui

Eigentlich hatte ich mir vor Beginn des Näh-Kurses ein Frühlings-Stöffchen besorgt, um mein Näh-Heft (das Heft, in dem ich meine Näh-Projekte dokumentiere, damit ich mich später an alles erinnere) mit Stoff einzuschlagen. Dann kam das Drunter und Drüber mit dem Kurs und nun ja, das Ganze ging etwas unter. Aber nun war es soweit, ich habe mir eine Heft-Hülle genäht – ging ganz fix. Gerne zeige ich Euch, wie ich das gemacht habe.

Für mein A4 Heft (weiss) habe ich eingeplant, auf allen Seiten 6cm Saum zu machen und rechts und links 2cm Umschlag:


Links und rechts Umschlag und Saum anpinnen:


So habe ich unten und oben geoverlockt (Zick-Zack geht natürlich auch):


Für den Umschlag oben und unten habe ich nochmal 6cm eingeplant:


Die Umschläge (die oben angepinnt sind) habe ich von Hand angenäht, und zwar so, dass ich jeweils nur auf der Innenseite die Stofflagen zusammengepinnt habe, so sieht man von aussen nichts:


Fast fertig:


Jetzt muss noch ein Keil ausgeschnitten werden, weil das Heft in der Mitte Platz finden soll:


So sieht das dann aus:


Die Aussenseite kann nach Lust und Laune verziert werden… Ich habe natürlich mein Etikett angebracht, hehe:


Das Tutorial als pdf gibt es bei meinen Anleitungen, hier. Viel Vergnügen! Und so sieht das dann aus, wenn sich das Heft füllt...:


Jetzt macht's sogar noch ein bisschen mehr Spass, das Dokumentieren.

Der heutige Beitrag für viel Inspiration und noch mehr Farbe im Leben:



Ich wünsche Euch allen ein schönes, sonniges Wochenende - ich werde mit meinen Stricksachen auf die Terrasse umziehen... Und vielleicht noch etwas Nähen. Hach.

13. Juli 2013

Sommerliche Erdbeeri und sommerliche Kleider

Als ich die Erdbeeri-Nadelkissen hier entdeckte, da war es um mich geschehen... Leider gab es keine Anleitung dazu, daher habe ich mir die Einzelteile zusammengesucht - das Erdbeeri und das Vorgehen von hier, die Vorlage für die grünen Blätter von da und die Anleitung zu den Blumen gibt's hier.


Den Stoff habe ich von unserem Deutschland-Ausflug mitgebracht und die Perlen habe ich im Bastelladen gefunden (da steh ich immer total begeistert vor dem riiiiesen Regal mit all den tollen Farben...).Ist echt wunderbar, dass ich gleich nebenan arbeite, hehe.

Leider ist im Nähkurs Sommerpause angesagt (unglaublich, oder? Hihi.). Immerhin kann sich mein Fingernagel erst mal erholen. Letzte Woche habe ich es nämlich irgendwie geschafft, dass ich meinen Finger unter die Nähmaschinennadel bekommen habe. Die Nadel ist dann leider... an meinem Fingernagel abgebrochen. Ich kann es auch kaum glauben... Aber lieber so :-) Zurück blieb nur eine ungefährliche Schramme am Nagel und die Aufgabe, die Nadel zu ersetzen.

Sommerlich (aber bürotauglich) weiter geht's mit meinem Etuikleid, das termingerecht zur Sommerpause fertig wurde:

                                        

Das Nähen war einiges einfacher als ich gedacht hatte. Meine Nähkursleiterin hat mir gezeigt, wie man die Naht auf der Vorderseite (auf ungünstiger Höhe) weglässt und danach war es eigentlich keine sooo schwierige Sache mehr.
Das gleiche Kleid ist ja noch in Arbeit in grünem Leinen. Wobei, gleich trifft es nicht ganz, denn die Ärmel sollten beim grünen Kleid sommerlich-lässig-freizeitmässig sein. Das war vielleicht eine Aufgabe, Kleid, Ärmel, Futter nicht nur richtig zusammenzupinnen, sondern das ganze auch noch unter die Nähmaschine zu kriegen und eine anständige Naht zu nähen. Vorführen werde ich das Kleid, wenn es fertig ist. Bis dahin müsst ihr Euch also noch gedulden. Dafür freue ich mich sehr, Euch etwas ganz Tolles vorzuführen:


Hach ich freue mich so, meine ganz eigenen Mode-Labels. Sind die nicht goldig?

Zu guter Letzt habe ich ein Versuchsobjekt gewagt und nach dieser "Anleitung" von hier versucht, ein eigenes Oberteil zu kreieren. Nun ja, schliesslich habe ich links und rechts alles abgeschnitten, was nicht nach Shirt aussah und heraus kam das...:


Nun, ich sage mal, das Design ist eigen und etwas speziell....

Ein wunderschönes, sommerliches Wochenende und viele kreative Stunden!

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