30. März 2013

Textiles und andere Kostbarkeiten

Viele tolle Fotos gibt es heute von mir! Am Donnerstag durfte ich mit meinem Mann einen Stoff-Tag verbringen - den Anfang machte ein Besuch im Textilmuseum in St. Gallen, wunderbarste Stoffe und Kleider gab es zu bewundern, ebenso wie grosse Maschinen, Nähutensilien und den Stoffausblick für Winter 13/14, hach.




Informationen zum Museum gibts beim Klick aufs Bild.


Ich schaue ja bei solchen Gelegenheiten immer in die Flyer-Auslage, und da habe ich etwas gefunden, was ich Euch nicht vorenthalten möchte. In Mindelheim gibt es ebenfalls ein Textilmuseum und die eröffnen bald eine Sonder-Ausstellung zum Thema high society - Frauen und die Mode (26.4. - 6.10.; MO geschlossen), falls jemand Lust hat. Bevor bei Euch jetzt meine Hannover-Krise auftritt (insider für langjährige Blog-Leser...), Mindelheim ist (naja, je nach dem wo in der Schweiz ihr lebt - sorry, liebe Tessiner) recht gut erreichbar!


Damit hatte sich mein Mann eine kulinarische Pause verdient... Den Nachmittag haben wir dann auch inmitten von Stoff verbracht - nicht ganz so teuren, dafür durfte ich den mitnehmen :-) :-). Eigentlich hatte ich ja vor, ein zweifarbiges Kleid mit grünem Leinen-Einsatz zu nähen. Aber irgendwie... das Leinen passte nicht zum anderen Stoff und Leinen mit Leinen... war etwas zu viel Leinen. Da musste also eine Lösung her. Natürlich habe ich mich für die naheliegendste, einfachste Lösung entschieden (da werdet ihr mir sicher alle zustimmen). Ich mache einfach zwei verschiedene Kleider! Die Verkäuferin fand das ebenfalls total logisch. Bei meinem Mann bin ich da weniger sicher ;-)

Aaalso, da gibt es jetzt erstmal ein grünes Kleid mit Spitzen-Jäckli, Leinen von Stoffmass und Spitzen von Walser.


Zum anderen gibt's ein Wolle-Seiden Kleid (Detail des Musters seht ihr rechts) mit Jäckli aus luftig-fallendem Woll-Gemisch, beides von Walser: 


Den Rest des Tages... habe ich genäht... meine Kurs-Hausaufgaben standen an. Mein Sommer-Blazer lässt sich jetzt einteilen in Aussenleben, Innenleben und Ärmel! Leider fällt der Unterricht nächste Woche aus, ich muss mich also jetzt etwas gedulden.


Gestern durfte ich noch mehr Kostbarkeiten erleben: Kuchen und Kaffee mit der Familie. Noch mehr tolle Geschenke, die mir lange Freude machen werden. Viele schöne Frühlingsblumen! Ein Buch war auch dabei - Honigduft und Blütenzauber von Rikke Larsen, das möchte ich Euch kurz vorstellen, viele wunderbare Bilder, Rezepte für Süsses und viele schöne Ideen für ein anderes meiner Lieblingsthemen - Einrichten! Ein B(K)lick lohnt sich :-)


Gewagt habe ich mich auch an ein neues Rezept - ich denke, ich darf das Experiment als gelungen bezeichnen und möchte Euch das Rezept nicht vorenthalten: Himbeer-Cheescake mit weisser Schokolade... mmh!


Den Rest der Osterfeiertage verbringen wir mit noch mehr liebem Besuch, mit noch mehr Nähen und Stricken und, falls der Wetterhase äh Wetterfrosch Recht behält, am Montag mit Spazieren.

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes, gemütliches Osterfest!





24. März 2013

Es overlockt das Bellyband

Zwar wurde während der langen Zugreise letzte Woche fleissigst gestrickt, aber leider sind wir noch nicht so weit, dass ich Euch die Ergebnisse zeigen könnte. Bald, bald ist es soweit. Und damit wären wir auch schon beim Thema des heutigen Eintrages, ich habe nämlich für Schwesterchen Wullechneuel ein Bellyband genäht. Genau richtig lag da der Nähkurs, denn zum einen konnte man mir dort erklären, wie ich das Band so zusammenbringe, dass es gut aussieht, zum anderen konnte ich mich gleich an die Overlock-Maschine setzen. Genäht habe ich das Band aus Jersey (mein erster!). Natürlich brauchte ich da noch einen speziellen Kniff, denn Schwesterchen braucht ja was Flexibles. So ist die eine Seite in Büro-tauglichem schwarz: 

 

Die andere Seite, nun, wie könnte es anders sein, in Schwesterchen's Lieblingsfarbe:


Zuerst habe ich das schwarze Band zusammengenäht (zusammengeoverlockt!), dann wurde das violette Band zusammengenäht und beide Bänder links auf links übereinander gelegt und ebenfalls zusammengenäht. Der grosse Kniff bestand dann darin, die beiden Bänder so aufeinander zu legen, dass das Band sozusagen von aussen auf der Innenseite genäht werden konnte, dann gewendet und schliesslich von Hand fertig gestellt wurde. Nun bin ich sehr froh, dass es passt und hoffentlich die schwierige Kleidersuche etwas erleichtert...

Den heutigen Tag habe ich fleissig im Atelier verbracht, hauptsächlich mit Zuschneiden. Mein Grossprojekt nimmt also langsam Formen an - jetzt brauche ich aber eine Scheren- und rotary cutter-Pause, das Handgelenk dankt ;-)

Gestern wurden bereits die nächsten Schnittmuster für meinen Nähkurs eingekauft (oh, da gibt es nächste Woche auch wieder Bilder!) und Stoff wurde auch bestellt, guckt mal da: Stoffmass

Ich wünsche Euch ganz herzlich einen schönen Ausklang des Wochenendes und einen guten Start in eine neue, vorösterliche Woche.

16. März 2013

Da bin ich wieder - mit Näh- und Strickneuigkeiten!

Ja, nachdem ich die letzte Woche praktisch ausschliesslich in der Horizontalen verbracht habe (der Bauch....) fiel leider das Bloggen... auch flach. Also aus. Aber dafür kann ich Euch diese Woche sowohl mit Gestricktem wie auch Genähtem (hoffentlich) entzücken :-)

Aus der Nähkiste gibt es natürlich Neuigkeiten von meinem Sommer-Blazer aus dem Kurs.

Rückenteil bereit zum Nähen:

Ärmel bereit zum Nähen:

Futter ist ausgeschnitten und ge-overlockt (es wird ein Halbfutter werden, daher das rätselhaft aussehende Teil oben links):


Die Kleinteile und Belege sind bereit und ge-vliest:


Ehem ja, ein Vorderteil gibt es auch, das muss ich aber noch zusammenstecken. Ich bin nach dem missglückten ersten Kurs-Abend besonders erleichtert, dass es nun mit der neuen Kursleiterin gut läuft. Und es freut mich, dass ich tatsächlich die richtigen Teile ausgesucht und -geschnitten habe (das habe ich mir am ersten Kursabend nämlich selber zusammengereimt und trotz ungläubigen Blicken der Expertin, ja, die Teile da, die brauche ich wirklich alle...).
Ich habe schon viel gelernt, unter anderem habe ich zum ersten Mal mit der Overlock-Maschine genäht, das ist echt toll, kein Vor- und Zurücknähen, Füsschen nicht ständig anheben und mal so locker mit 4 Fadenspulen nähen macht Spass. Meine Hausaufgaben sind jetzt die gesteckten Nähte fertig zu machen, das steht morgen an (heute ist ja Frühlingssonne da, daher ist Spazieren angesagt).

Beim Thema Frühlingssonne bleiben wir gerade, mein neues Frühjahrs-Finkli-Modell ist da!

Modell Frühlingsprinzessin


Ab sofort erhältlich in meinem Shop!

Gestern sind bei mir noch zwei neue Knäuel eingezogen, ich fahre nämlich nächste Woche ziemlich lange Zug (einmal Lugano retour) und da will frau ja was zum Stricken haben. Und ich kann gar nichts dafür, mein Arbeitgeber schickt mich nämlich und leider leider war die benötigte Wolle nicht in meinem Heim-Sortiment :-) Da kann mann gar nichts sagen, hehe. Zeigen kann ich Euch die Wolle auch erst im Mai, wie so vieles anderes... Aber nächste Woche gibts noch was Kleines, Genähtes...

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende und einen tollen sonnigen Samstagnachmittag.


2. März 2013

Neuigkeiten aus dem Atelier und... vom Nähkurs

Ihr wisst ja schon, dass ich mit viel Begeisterung Ideen bei Pinterest sammle. Nun habe ich wieder einmal etwas ganz Tolles nach einer Pinterest Idee abgeguckt, für mein Atelier, wie versprochen:


Es ist zugegebenermassen noch etwas leer, aber, um es positiv zu formulieren, es hat Potenzial.


Gebastelt habe ich das aus einem Brett aus dem Baumarkt, die kann man gleich so zuschneiden lassen. Die Stifte sind ein grösseres Problem, mein Mann hat schwer gesucht und schliesslich diese Schrauben vorgeschlagen. Der Vorteil ist, dass man die "hineinschrauben" kann, das gibt den Schrauben den notwendigen Halt.

Es gibt aber noch andere, unverhoffte Glücks-Meldungen aus dem Atelier. Schon lange wünschte ich mir eine richtige Schneiderpuppe zur Abrundung meiner Ausstattung. Nun, unverhofft kommt oft und kurze Zeit später durfte ich zu meiner grossen Freude bei Schwiegermami Wullechneuel eine nicht mehr gebrauchte Schneiderpuppe abholen. Und da ist sie, schon mal eingekleidet mit meinem neuesten grünen Walk-Stoff:


Und mit dem Stoff wären wir auch schon beim nächsten Thema. Mein Nähkurs. Dazu werde ich nur soviel sagen, der Kurs am Dienstag hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt und es gibt am nächsten Donnerstag eine neue Chance. Trotzdem möchte ich Euch mein Schnittmuster vorstellen, ich habe mich für einen Blazer von Simplicity entschieden:


Den Stoff habe ich ja auch schon - leider kommt die Farbe nicht so ganz zur Geltung, es handelt sich um eine blau-schwarz melierte Baumwolle, das Futter ist eine Nuance dunkler:


Für den grünen Walkstoff habe ich auch schon ein Schnittmuster gefunden, also für das übernächste Grossprojekt - eine Wasserfallkragenjacken:


Zum Abschluss noch etwas Frühlingsneuigkeiten, wir waren heute bei IKEA und haben einen wunderhübschen Balkon-Tisch mit zwei Stühlen gekauft. Der Tisch hat kleine "Löchli" im Blumenmuster, hach... Den Rest der Deko habe ich mir schon mal dazugedacht :-)


Der Frühling kann kommen... Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende und einen guten Start in eine neue Woche!



23. Februar 2013

Es blüht!

Und zwar drinnen, in allen leuchtenden Farben, ohne jemals zu welken. Aber beginnen wir doch von vorne... Letzten Herbst da war ich mit einer lieben Freundin an der Creativa in Zürich. Dort haben wir das tolle Papiergarn entdeckt und hatten uns vorgenommen, damit für den Frühling etwas zu basteln. Letzten Sonntag war es also soweit, ich durfte zum Basteln (und einem tollen Brunch) anreisen. Die Jungs verzogen sich zum Spielen und die Mädels machten es sich mit Papiergarn, Schere und Leim gemütlich.


Bald schon erstrahlten die ersten Blüten an einer zarten Ranke. Das Aufdrehen des Garnes erwies sich als recht einfach und mit nur wenig Übung gelang uns zu unserer grossen Freude eine Blüte nach der anderen.


Es dauerte doch etwas länger als gedacht, so dass ich zu Hause noch etwas nach-basteln musste, aber seit Anfang letzter Woche erstrahlt mein Atelier in tollstem Frühling!


So fällt es einem doch gleich leichter, das abermals gefallene Weiss draussen zu ertragen. Das wird wohl nicht mein letztes Projekt mit Papiergarn gewesen sein...

Leider muss ich Euch mit meinem anderen Atelier-Projekt noch etwas auf die Folter spannen, es ist zwar fast fertig, aber es hängt noch nicht und ich will Euch ja was Ordentliches vorführen :-)

Heute durfte ich auch in Begleitung meines Mannes (mit vorgängiger Hilfe vom Schwiegermami Wullechneuel...)  mein Schnittmuster und den Stoff für mein Nähkurs-Projekt aussuchen resp. abholen. Beides werde ich Euch mit dem ersten Erfahrungsbericht von Kurs-Abend 1 zeigen :-) Das Schnittmuster ist von Simplicity, allerdings nicht gaaaaanz einfach, und der Stoff ist eine blaue (oh Wunder) Baumwolle... Die nette Verkäuferin bei Walser hat mich fachkundig bei der Wahl des Stoffes beraten und mein Mann ist mir bei der Auswahl der Farbe ebenso qualifiziert zur Seite gestanden. Ein weiterer Stoff hat mich dermassen begeistert, dass ich dafür gleich auch noch ein Schnittmuster gekauft habe. Mehr nächste Woche!

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Samstagabend, einen tollen Sonntag und einen guten Start in eine neue, spannende Woche!



16. Februar 2013

Kein Valentinstag-Geschenk. Und noch was Genähtes.

Also, wir haben den Valentinstag ja noch nie gefeiert. Als ich bei Pinterest (ist echt, echt toll...) meine neuste Bastelidee gefunden hatte, die auch noch ganz toll zum Valentinstag gepasst hat, da beschloss ich, die Idee zum Valentinstag umzusetzen, aber nicht wegen dem Valentinstag. Wie auch immer, jedenfalls habe ich dabei herausgefunden, dass man mit Weinkorken wunderbar basteln kann und ich habe mir gleich ein Weinkork-Abo in meiner Umgebung eingerichtet... :-) Die Korken, die ich hier verarbeitet habe, sind aus einer en-gros-Lieferung, Schwesterchen Wullechneuel sei Dank, hehe. Eines muss ich noch sagen, ich bin ein bisschen symmetrisch-gehandicapt... Den grössten Teil der Bastel-Zeit habe ich daher mit der symmetrischen Verteilung der Korken (sowohl auf dem Brett wie auch der Anordnung an sich...) zugebracht. Seufz.

Aber am Ende hat es geklappt:


Und jetzt zur Herstellung im Überblick. Man nehme (resp. bekomme) viele, viele Korken: 


Man nehme (oder kaufe, wenn man keine hat, wie ich bis vor kurzem, das ultimative Bastelgerät - ich habe die Niedrigtemperatur-Variante. Mein Mann war nämlich dabei. Und er weiss, dass ich schusselig bin*).


Das Brett gibts auch gleich im Baumarkt, hier bereits in den schönen schwarzen Baumwoll-Stoff** eingeschlagen:


Dann folgt das Verteilen der Korken...


Zum Schluss noch die Pins anbringen. Ich habe in der Mitte noch ein Satin-Band angebracht mit Klemme, da kann man auch noch Postkarten anhängen (einen lieben Gruss an Fränzi fürs Beisteuern dieser Idee!). Mein Mann hat sich sehr gefreut über seine Büro-Pinnwand, die heute bei ihm einziehen wird.

Ein bisschen genäht habe ich auch! Und zwar einmal nicht fürs Atelier, sondern für das Badezimmer. Ich liiiiiebe Baden und jetzt habe ich endlich eine Badewanne, die noch aufgerüstet werden musste. Dazu habe ich mir ein bisschen Plastik-Tischtuch besorgt und zwei gewöhnliche Plastik-Handtuch-Haken mit Saugnapf. Dabei hatte ich Glück, als ich die Haken kaufte, wusste ich noch gar nicht, wie ich diese befestigen soll. Allerdings konnten die Saugnäpfe ganz leicht von den Haken gelöst werden und durch einen Schlitz im Plastik befestigt werden (Heissleim lässt grüssen!).


Das Plastik habe ich so zusammengelegt, dass die Saugnäpfe in der Mitte des Kissens liegen, dann noch die Seitennähte schliessen und ausstopfen, fertig:


Sieht doch schon ganz gut aus:


Jetzt kann eingeweiht werden :-) Nächste Woche gibt es voraussichtlich Neuigkeiten aus meinem Atelier und was tolles Gebasteltes, wenn morgen alles klappt. Und in zwei Wochen, hach, ist März. Und als wäre das noch nicht Grund genug zur Freude, es gibt zur Feier des Frühlingsanfangs (zumindest des meteorologischen Frühlingsanfangs) wieder einmal etwas Gestricktes!

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende, Daumen drücken für etwas Sonne!, und einen guten Start in eine neue Woche!




* Eigentlich ist die Niedrigtemperatur-Variante  einfach besonders praktisch, wenn man Dinge kleben will, die bei hoher Temperatur schmelzen, etwa Styropor.
** Der schwarze Stoff ist nicht alleine nach Hause gekommen. Ging nicht. Unmöglich. Am gleichen Tag traf nämlich die Frühlingskollektion der Tante Ema Stoffe ein. Blümchen. Endlich!



10. Februar 2013

Die Nähecke

Es ist so weit... heute zeige ich Euch meine fertige Nähecke, in der es auch Genähtes gibt (ist das nicht toll, hihi?).


Da gibt es zum einen das Schwebe-Regal, das mir mein Mann  an die Wand geschraubt hat - es war aber auch seine Idee, dass ich da oben ein Regal brauche. Das war eine brillante Idee, da oben ist nämlich alles, was ich während dem Nähen immer wieder brauche (besonders Freude habe ich an meinem rosa Stecknadelmagneten!) und mein Atelier-Maskottchen, die Molly. Das Regal habe ich mit Pünktchen-Band verziert, einfach mit Doppelklebeband angebracht. Ebenfalls mit Doppelklebeband (echt super ist das) habe ich den Nähmaschinentisch bezogen. Finde ich irgendwie lässig, Stoff auf dem Tisch zu haben wo Stoff verarbeitet wird :-) Aus dem gleichen Stoff ist auch das Sitzkissen vom Näh- und Spinnstuhl. Nicht genäht, aber gewissermassen zum Nähen ist das blumige Heft, das ist nämlich mein Nähprojekt-Heft.
Das spezielle genähte Objekt, das ich Euch letzte Woche versprochen habe ist natürlich die Nähmaschinenabdeckung. Die habe ich nach verschiedenen Vorlagen zusammengestellt und nach meiner Idee umgesetzt. Der rosa Stoff wird die eine oder den anderen an früher von mir verwendete Stoffe in hellgrün und grau erinnern - zu Recht, ist nämlich der gleiche in einer anderen Farbe. Auf der einen Seite wird die Abdeckung zusammengebunden, auf der anderen durch ein Band fixiert.



Die Herstellung ist eigentlich ganz einfach, das Stoffstück ist ein Rechteck, an welches ich den rosa Streifen angebracht habe. Die Schleife besteht aus zwei Stoffbändern, die jeweils rechts und links angehängt sind und ganz zuletzt habe ich das rosa Band auf der rechten Seite beidseitig angenäht.

So, meine geliebte und geschätzte Pfaff ist damit bestens versorgt. Und mit dem applizierten Herz konnte ich schon mal ein bisschen üben. Gell Schwesterchen...

Damit ist aber die Einrichtung meines Ateliers noch keineswegs abgeschlossen, ohne gross nachzudenken fallen mir da nochmal drei Projekte ein, ihr dürft also gespannt bleiben.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen, sonnigen Sonntag - vergesst den Sonntagsspaziergang nicht - und einen guten Start in die neue Woche!


3. Februar 2013

Grüsse aus der Stoffkiste

Ich hatte Euch ja gewarnt... :-) Obwohl ich sehr fleissig am Werkeln bin, ist es im Moment schwierig, Euch etwas davon zu zeigen, daher ist leider letzte Woche der Eintrag ausgefallen. Immerhin kann ich Euch heute von meinem Stoffkauf letzte Woche berichten, der in jeder Hinsicht aussergewöhnlich war - ich habe nämlich noch nie so viele verschiedenen Stoff auf einmal gekauft, noch nie soviel Stoff auf einen Schlag und noch nie einen so teuren Stoff (allerdings brauchte ich davon nur wenige Zentimeter, so dass dies nicht ins Gewicht fiel). Da sind sie, meine neuen Schätze:


Entworfen ist das Projekt ja schon, jetzt muss ich noch etwas an der Technik üben und dann hoffe ich, dass alles klappt.

Ausserdem habe ich einen grossen Schritt unternommen und mich für einen Nähkurs angemeldet. 10 Wochen lang werde ich mich jede Woche drei Stunden lang am Nähen üben :-) Ende Monat geht es los. Ich suche schon fleissig nach einem geeigneten Projekt, es soll machbar sein, aber natürlich auch eine Herausforderung, ich will ja etwas lernen, hehe. Natürlich werdet ihr an meinem Lernfortschritt (hoffe ich zumindest) und an meinem Projekt teilhaben dürfen :-)

Daneben befasse ich mich ganz intensiv mit dem Frühling, jawoll. Es ist jetzt Februar und höchste Zeit, dass die ersten Blümchen und Blättchen hervorgucken und die ersten Frühlings-Deko-Kataloge laden auch schon mal zum Träumen ein...


Heute Nachmittag ist Nähen angesagt, wenn alles glatt läuft, dann kann ich Euch also nächste Woche etwas Genähtes zeigen...

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntagnachmittag und einen guten Start in eine neue traumhafte Woche.

20. Januar 2013

Atelier Vorhänge aus dem Fischerei-Bedarf

Nun, ganz so ist es natürlich nicht, aber mal der Reihe nach. Von den Vorhängen im Wohnzimmer waren noch Reste da und die Fenster im Atelier waren noch so nackt (da ist noch etwas geplant, hehe, aber ich habe ja zwei Vorhangschienen...). Also habe ich mir vorgenommen, die Fenster anzuziehen und zwar mit nicht-gefälteteln Vorhang-Bahnen. Wie immer war das Messen die riesen Herausforderung, aber nach einer Weile hingen die Bahnen da, wo sie sollten. Nur irgendwie nicht wirklich in Bahnen, sondern, hm, als Stofflappen, das gefiel mir gar nicht. Nur das Zupfen an den unteren Ecken brachte das gewünschte Resultat - nachdem ich eine Weile darüber nachgedacht hatte, womit ich das fixieren sollte, griff ich erstmal das Naheliegendste...:


Auch wenn ich das ganz witzig fand, der Zweck meiner Wollknäuel ist es natürlich nicht, meine Vorhänge zu beschweren, da musste also etwas anderes her. Und jetzt muss ich etwas ausholen. Ich bin nämlich in einem Angler-Haushalt gross geworden. Das hat uns nicht nur viele tolle Ausflüge beschert, das hat mich auch mit den unterschiedlichsten Dingen in Berührung gebracht - und eines dieser Dinge war: "Blei ist sehr, sehr schwer." Das hat dann auch zu interessanten Episoden in der Grundschulen geführt, aber insbesondere hat das auch jetzt wieder in mir den Gedanken geweckt, ja klar, ich muss halt Blei an die Vorhänge hängen, 50g pro Naht sollte es werden. Nicht ganz einfach, sich in einem Angler-Shop zurecht zu finden - vermutlich geht es einem Angler im Woll-Shop etwa gleich, hehe. Richtig toll ist, dass es Blei in verschiedenen Formen gibt, ich fand gleich die Tropfenform am besten, aber es war schwierig, diese in der 50g Ausführung zu finden, oder die Versandkosten waren so unverhältnismässig zum Preis dieser Dinger. Endlich fand ich einen Shop mit gutem Preis-Leistungsverhältnis, aber beim Blei gab es einfach keine Tropfenform. Kurz vor dem Aufgeben sah ich eine weitere Shop-Kategorie (Blei findet man im Allgemeinen nämlich unter Zubehör), die Hegenenfischerei. Natürlich habe ich nicht die geringste Ahnung, was das sein soll, aber nach meiner Odyssee durch die Fischerei-Shops wusste ich zumindest, da gibt's das Blei in Tropfenform, und tatsächlich, da war es, in der 50g Ausführung!

Die netten Shop-Inhaber fragen sich bestimmt jetzt noch, was ich im Januar mit dem Zeug mache, aber nun ja. Der guten Ordnung halber werde ich Euch noch den Wikipedia-Artikel zum Hegenenfischen präsentieren:

Als Hegene bezeichnet man in der Sportfischerei eine Schnur (von Anglern Vorfach genannt), von der seitlich drei bis fünf kürzere, in der Höhe versetzte Schnüre abgehen. An diesen Seitenarmen befestigt man Nymphen oder andere kleine Kunstköder. Am Ende der Hegene befindet sich ein Senkblei oder ein weiterer Köder, beispielsweise ein Pilker. 

So. Keine Ahnung, aber vielleicht sagt Euch das ja mehr als mir. Jedenfalls war ich sehr froh, als das Blei eintraf. Nun musste es nur noch durch die obligate Färberei:


Und an die Vorhänge gemacht werden - die tollen Clips mit Haken sind von IKEA und glücklicherweise hat das Blei schon Ösen, da musste ich nur noch mit Quetschperlen und Blumendraht die Aufhängung basteln.


Da sind sie also, meine brandneuen Vorhänge:


Ah ja, solltet ihr mal Blei brauchen, man kann ja nie wissen, ich kann also diesen Shop empfehlen :-) Hach. Noch ein Einrichtungspunkt abgehakt, weiter geht's. 

Drei unserer vier Orchideen haben übrigens beschlossen, dem Schnee zu  trotzen und mal einfach zu blühen. Mir wäre mit all dem Schnee nicht nach Blühen zumute, aber gut, ich bin ja auch keine Orchidee und kann den lieben langen Tag hinter dem Glas an der Wärme mit Blick auf die ganze tolle Wolle rumhängen:


Da wünsche ich Euch doch einen schönen, blumigen Sonntagnachmittag und einen guten Start in die neue Woche!


13. Januar 2013

Nähen, Basteln, Bücher

Nun, letzten Sonntagmorgen war ich kränkelig - kurze Zeit später krank. Es half nichts, ich war erst Mal lahmgelegt (und mit dem Kopfweh war zugegebenermassen auch stricken nicht mehr drin). Immerhin habe ich in den Weihnachtsferien schon vor-gebastelt, daher kann ich Euch doch noch etwas Selbergemachtes vorführen. Wenn ich nämlich da vor mich hin nähe oder sonst werkle, dann kann es schon mal sein, dass ich die Zeit vergesse. Manchmal muss man aber auch mal auf die Zeit schielen und schon lange habe ich nach einer Atelier-Uhr gesucht. Vergeblich. Nun, es kam wie es kommen musste...


Und da ist sie...:


Die wunderbar runden Löcher habe ich mit einem dieser Bastel-Locher hingekriegt (Motivstanzer nennt man das wohl). Ist mein erster - aber bestimmt nicht mein letzter... Ein Problem hatte ich mit den Zeigern. Mit gefielen halt diese schnörkeligen Zeiger sehr. Die gab es wahlweise schwarz oder schwarz. Na toll, geht ja gar nicht, ich wollte doch ein schwarzes Ziffernblatt, damit die Farben gut zur Geltung kommen. Nun, mit Weiss-Machen hatte ich ja schon ein bisschen Erfahrung und da griff ich flugs zur Spraydose. War ganz einfach und ich finde es toll, dass neben allen Farben auch noch weiss und schwarz vertreten sind.

Wunderbar war, dass ich die ganze Woche Post bekommen habe - es gibt also noch viele Fotos mehr.

Da war die etwas verspätete Mollie Makes mit dem 2013 Kalender fürs Atelier:



Ausserdem durfte ich eine Stofflieferung aus Hamburg erhalten, vom Alles-Fuer-Selbermacher-Shop. Da wird man nicht nur sehr freundlich bedient, die Lieferung ist auch äusserst liebevoll verpackt eingetroffen:


Geplant ist eine Tasche, die Anleitung habe ich hier gefunden.

Mein Weihnachtsgeschenk ist ebenfalls eingetroffen (ja, das ist so eine Sache mit den Lieferzeiten von Englischen Büchern): Sewing Solutions von Nicole Vasbinder.


So viele tolle Tipps und Tricks, mit wirklich schönen Bildern, muss gleich wieder schmökern gehen.

Seit gestern bin ich nun auch stolzer Besitzer eines Atelier-Bücherregals - Mami und Papi Wullechneuel haben das grosse Auto für den Transport zur Verfügung gestellt:


Oh ja, dann wollte ich Euch noch wissen lassen, dass es bei Laura Aylor auf Ravelry noch bis morgen ein kostenloses Ebook oder eine kostenlose Anleitung gibt. Ich habe mich für das Ebook mit Thema English Tea entschieden (allein das fand ich ganz toll!) und habe mich gleich in den Devonshire Cream Cowl verliebt (man muss ja auch für den nächsten Winter planen, auch wenn ich mich ganz doll auf den Frühling freue, hehe).


Einen geruhsamen, schönen Sonntag wünsche ich Euch und einen guten Start in die neue Woche!


6. Januar 2013

Aufforstung

Ich war diese Woche sehr brav und fleissig und habe meinen Wullechneuel Finkli-Shop aufgeforstet - meine lieben Kunden hatten den Shop ja fast komplett aufgekauft :-) Das freut mich natürlich sehr (und HEKS Koala hat sich über die erste Spende natürlich auch gefreut). Und da sind sie, die aufgeforsteten Finkli:



Alle Exemplare sind bereits in den Shop eingezogen und freuen sich auf kleine Bebefüsschen! Das eine oder andere Modell muss noch nachgestrickt werden (aber natürlich dürfen alle Finkli bestellt werden, ich brauche dann jeweils einfach ein paar Tage länger bis zur Auslieferung). Ich designe übrigens gerade das neue Sommer-Finkli-Modell :-)

Während der restlichen Woche war ich fleissig mit Strickstücken, bei denen ihr Euch noch etwas gedulden müsst. Aber dafür habe ich etwas entdeckt, was ich Euch zeigen wollte (ich nehme an, die eine oder andere kennt das auch schon). Ich habe jetzt nämlich eine Online-Pinwand, jetzt kann ich all die schönen Dinge, die ich im Internet finde, sammeln und festhalten. Ich bin überwältigt, wieviele Ideen man dort entdecken kann, ich könnte stundenlang die tollen Projekte durchschauen, hach. Hat jemand von Euch ein Konto bei Pinterest?


Bin im Moment etwas kränkelig mit typischen Winter-Symptomen und habe daher ein ruhiges Wochenende... Mein Mann hat mir Erkältungsbad nach Hause gebracht (habe ich schon erwähnt - wir haben jetzt eine Badewanne und ich freue mich sehr darauf!). Mami Wullechneuel hat schon mal vorsichtig gefragt, ob ich denn so überhaupt noch stricken könne - najaaa, ich denke wenn ich nicht mehr in der Lage bin zu stricken, uiuiui, dann muss wohl bald der Krankenwagen her, hihi.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag und eine tolle Woche - vielleicht guckt die Sonne doch mal noch raus, ich drücke uns die Daumen :-)

2. Januar 2013

Das neue Jahr

Ich mag die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr total gerne. Da muss man nichts Neues anfangen, Altes ist abgeschlossen, es gibt keine Pendenzen, man kann einfach sein. Ich mag aber auch die ersten beiden Tage im neuen Jahr. Da kann man immer noch überlegen, was man das ganze Jahr machen möchte, man hat gewissermassen ein weisses Papier vor sich und kann unbeschwert starten (ja, mir ist schon klar, dass nüchtern betrachtet die Zeit auch über die Sylvesternacht weiterläuft und man wieder da ist, wo man vor Weihnachten war, aber es hilft trotzdem :-)).

Mein erster Blick geht dann jeweils zurück zum Anfang des letzten Jahres - mal schauen, wo man da stand und wo man jetzt steht. Also, letztes Jahr war da:

Ich freue mich auf mein Oberteil und viele weitere Projekte, ich habe noch viel (auch Neues) vor - ich möchte Farbprojekte in Angriff nehmen, ich habe Ideen für fair isle und intersia (da habe ich gerade einen Video-Workshop gefunden) und es ist höchste Zeit für ein Perlenstrickereiprojekt (ich habe nämlich ganz, ganz tolle Pulswärmer gesehen, gell Irene :-). Schliesslich habe ich noch vor, irgendetwas Ausgefallenes zu stricken, aber da muss ich noch etwas darüber nachdenken... Schon konkreter ist eine weitere Idee, nämlich für ein Strick-Kunst-Projekt, aber dazu werde ich erstmal nicht mehr verraten bis ich erste Ergebnisse zeigen kann, aber etwas "glustig" machen geht ja, hehe. Was ich meiner Familie nächstes Jahr zu Weihnachten stricke weiss ich auch schon, hach ja.

Das Oberteil habe ich tatsächlich geschafft - und ich habe mich gefreut, dass es mit Hindernissen da und dort schliesslich doch machbar war und ich freue mich auf das nächste Oberteil :-) Farbprojekte gab es einige und da gibt es noch mehr, das mich interessieren würde. Auch die Perlenstrickerei habe ich in Angriff genommen - das ehrgeizigste Projekt musste leider auf Eis gelegt werden (fast schon sprichwörtlich - es handelt sich schliesslich um ein grönländisches Muster...), aber nun kann es wieder weitergeführt werden (dazu sicher später mehr). Was ausgefallenes habe ich noch nicht geschafft, aber da habe ich ja keine Eile. Das Strick-Kunst-Projekt läuft gut, mal schauen, ob ich es Euch dieses Jahr vorstellen werde resp. kann. Und natürlich weiss ich auch jetzt schon, was es dieses Jahr zu Weihnachten gibt (ist auch gut so, ist mir aufgefallen, weil die tollsten Ideen kommen natürlich während der Weihnachtsstimmung auf). So, dann haben wir noch: vielleicht doch mal eine Mütze - eine tolle Anleitung hätte ich ja. Vielleicht doch mal ein erstes Tuch - da habe ich neben der Anleitung auch schon die Wolle, aber noch ein Problem mit den Rundstricknadeln, da muss ich noch etwas grübeln. Und dann wäre da noch mein erster Quiltversuch und weitere schöne Stoffe, die auf mich warten. Und ein Bastelprojekt zwecks Herstellung von Atelier-"Vorhängen" wartet auch auf mich.

Nun, die nächsten vier Monate allerdings werde ich schwer beschäftigt sein, ohne dass ich Euch etwas zeigen kann... Das heisst aber auch, dass ich in vier Monaten jede Menge zum Vorführen haben werde :-)

Nun möchte ich Euch noch etwas mit auf den Weg ins neue Jahr geben:

Ein Philosophie-Professor stand vor seiner Klasse und hatte ein kleines Experiment vor sich aufgebaut: einen sehr grossen Blumentopf und drei geschlossene Kisten. Als der Unterricht begann, öffnete er die erste Kiste und holte daraus Tennisbälle hervor, die er in den Blumentopf füllte. Er fragte die Studenten, ob der Topf voll sei. Sie bejahten es.

Als nächstes öffnete der Professor die zweite Kiste. Sie enthielt Kieselsteine. Diese schüttete er zu den Tennisbällen in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Tennisbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.

Daraufhin öffnete der Professor die dritte Kiste. Sie enthielt Sand. Diesen schüttete er ebenfalls in den Topf zu dem Tennisball-Kiesel-Gemisch. Der Sand füllte die verbliebenen Zwischenräume aus. Er fragte nun ein drittes Mal, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig "ja".

Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor, öffnete diese und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

"Nun", sagte der Professor, als das Lachen nachliess, "ich möchte, dass Sie diesen Topf als Sinnbild Ihres Lebens betrachten.

Die Tennisbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wäre."

Er fügte fort: "Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten."

"Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben", fuhr der Professor fort, "hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Tennisbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie zuerst auf die Tennisbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."

Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll.

Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Das zeigt ihnen, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es ist immer noch Platz für ein oder zwei Bierchen."


Liebe Leser - ich mag kein Bier, es darf also auch was anderes sein.
Liebe Kinder - Alkohol ist nur für Erwachsene und auch dann nur in kleinen Mengen ratsam.
Liebe Urheberrechtler - diese Geschichte ist im Internet dutzende Male in verschiedenen Varianten zu finden. Leider kann ich nicht sagen, wer der ursprüngliche Autor ist, aber falls er oder sie sich melden würde, werde ich gerne die Quellenangabe ergänzen.

Ich wünsche uns allen ein wunderschönes, kreatives, glückliches und gesundes 2013 voller Tennisbälle!


Ein absolutes Lieblingsbild von mir, das ich vor einiger Zeit entdeckt habe - gemalt von Luiza Vizoli.

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